{"id":6330,"date":"2017-10-13T16:45:19","date_gmt":"2017-10-13T16:45:19","guid":{"rendered":"http:\/\/historiografija.hr\/?p=6330"},"modified":"2017-10-13T16:45:19","modified_gmt":"2017-10-13T16:45:19","slug":"was-erklart-die-globalisierung-ein-gesprach-uber-deutungs-und-einordnungsmoglichkeiten-der-jungsten-zeitgeschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/historiografija.hr\/?p=6330","title":{"rendered":"Was erkl\u00e4rt die Globalisierung? Ein Gespr\u00e4ch \u00fcber Deutungs- und Einordnungsm\u00f6glichkeiten der j\u00fcngsten Zeitgeschichte"},"content":{"rendered":"<p>U T\u00fcbingenu se 13. i 14. listopada 2017. odr\u017eava znanstveni skup o globalizaciji kao istra\u017eiva\u010dkom problemu u povijesnoj znanosti (u kontekstu razvoja interesa za globalnom povijesti).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ort: T\u00fcbingen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Veranstalter: Prof. Dr. Jan Eckel (Universit\u00e4t T\u00fcbingen), Prof. Dr. Lutz Raphael (Universit\u00e4t Trier), Martin Deuerlein, M. A. (Universit\u00e4t T\u00fcbingen)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Datum: 13.10.2017 &#8211; 14.10.2017<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGlobalisierung\u201c ist nach wie vor eine omnipr\u00e4sente Vokabel der Gegenwartsdeutung. Ob es sich um Klimawandel oder Terrorismus handelt, um Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6me oder die Internetkommunikation \u2013 gerade die dr\u00e4ngendsten Fragen der Tagespolitik werden in der \u00f6ffentlichen Diskussion oftmals als Ausdruck oder Folge einer immer enger zusammenwachsenden Welt begriffen.<\/p>\n<p>Auch in der Geschichtsschreibung ist das Interesse an Prozessen der grenz\u00fcbergreifenden Verflechtung, das sich seit gut f\u00fcnfzehn Jahren beobachten l\u00e4sst, ungebrochen, ja nimmt eher noch weiter zu. Schien dabei zun\u00e4chst das 19. Jahrhundert im Vordergrund zu stehen, ist zuletzt vor allem die j\u00fcngste Zeitgeschichte seit den 1970er Jahren in den Fokus ger\u00fcckt. Gerade in diesem Zeitraum, so sehen es nicht wenige Historikerinnen und Historiker, gewannen Globalisierungsprozesse rasant an Fahrt \u2013 infolge der Deregulierung der Finanzm\u00e4rkte, des steigenden Energiebedarfs, neuer Umweltgef\u00e4hrdungen, der Digitalisierung oder der wachsenden Schlagkraft weltweit operierender NGOs wie Amnesty International und Greenpeace. Bisweilen ist die Globalisierung sogar zu einem Epochensignum erkl\u00e4rt worden, das vor allem die unmittelbare Vorgeschichte unserer Gegenwart seit 1990 gepr\u00e4gt habe.<\/p>\n<p>Allerdings hat der Begriff der Globalisierung selbst eine Geschichte \u2013 und diese ist bislang noch kaum in den Blick der geschichtswissenschaftlichen Diskussion getreten. Wenngleich es seit dem sp\u00e4ten 19. Jahrhundert immer wieder intensive Debatten \u00fcber die Schrumpfung der Welt und die zunehmende Abh\u00e4ngigkeit ihrer verschiedenen Regionen untereinander gab, so b\u00fcrgerte sich der Globalisierungsbegriff doch erst seit den sp\u00e4ten 1980er Jahren ein, um sich dann in den 1990er und 2000er Jahren immens auszubreiten. Nun wurde er zum konzeptionellen Zentrum eines internationalen Diskurses, der erheblich ausgreifender war und die \u00f6ffentliche Debatte wesentlich st\u00e4rker pr\u00e4gte als fr\u00fchere, strukturell \u00e4hnlich gelagerte \u201eWelt\u201c- oder \u201eInterdependenz\u201c-Diskurse. Er durchdrang Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft gleicherma\u00dfen. Dabei wurde eine gro\u00dfe Zahl ganz disparater Felder mit der Globalisierung in Verbindung gebracht, die von der Umwelt \u00fcber multinationale Unternehmen bis hin zur Massenkultur und Krankheiten reichten. Vieles spricht daf\u00fcr, in dieser Denkkonjunktur auch einen wichtigen Ursprung der Global- und Globalisierungsgeschichte selbst zu erblicken, die sich gerade in jenen Jahren durchzusetzen begann.<\/p>\n<p>Aus dieser intellektuellen Gemengelage ergeben sich f\u00fcr die historische Forschung zwei Fragerichtungen, die es sich zu verfolgen lohnt, um die Geschichte der j\u00fcngsten Vergangenheit noch eingehender zu erschlie\u00dfen, als es bisher geschehen ist:<\/p>\n<p>Historisierung des Globalisierungsdiskurses: Zum einen scheint es an der Zeit, die Vorstellung der Globalisierung als eine zentrale Deutungsfigur der 1990er und 2000er Jahre zu begreifen und zu untersuchen \u2013 und sie somit ihrerseits als ein historisches Produkt zu verorten. Wie und warum setzte sich der Globalisierungsbegriff auf verschiedenen Feldern durch \u2013 dem wirtschaftlichen, politischen, kulturellen und intellektuellen Feld? Welche Wahrnehmungen und Gegenwartsbeschreibungen verbanden sich mit ihm und was sagen diese \u00fcber das Selbstverst\u00e4ndnis und die Weltsicht der westdeutschen und anderer Gesellschaften um die Jahrtausendwende aus? Welche Positionen wurden in der zeitgen\u00f6ssischen Debatte kontrovers diskutiert und welche Akteure waren dabei besonders wichtig? Inwiefern wurde der Begriff politisch, \u00f6konomisch und kulturell handlungsleitend?<\/p>\n<p>Reflexion \u00fcber \u201eGlobalisierung\u201c als analytische Kategorie f\u00fcr die j\u00fcngste Zeitgeschichte: Zum anderen stellt sich die Frage, was aus der Einsicht in die Historizit\u00e4t des Begriffes f\u00fcr die geschichtswissenschaftliche Analyse folgt. Taugt der Globalisierungsbegriff als Beschreibungskategorie f\u00fcr die j\u00fcngste Zeitgeschichte seit den 1970er Jahren? Welche Prozesse lassen sich mit seiner Hilfe fassen oder erkl\u00e4ren? Welchen Status besitzt der Begriff \u2013 bezeichnet er ein \u00fcberw\u00f6lbendes Epochenmerkmal, einen zentralen Basisprozess oder eine historische Tendenz neben anderen, die sich auf verschiedenen Handlungsfeldern in unterschiedlicher Intensit\u00e4t manifestierte? Stellte Globalisierung eine historische Triebkraft dar oder war sie eher eine Folge vernetzenden Handelns \u2013 und in welchen Bereichen?<\/p>\n<p>Der Workshop ist im Schnittfeld des Nachdenkens \u00fcber Globalit\u00e4t und Globalisierung einerseits und der Erforschung der j\u00fcngsten Zeitgeschichte andererseits angesiedelt. Methodisch versteht er sich als offen und m\u00f6chte ganz unterschiedliche Perspektiven zur Geltung bringen: politikgeschichtliche, wirtschaftsgeschichtliche, kulturgeschichtliche und wissenschaftsgeschichtliche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Programm<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Freitag, 13.10.<br \/>\n15h<br \/>\nJan Eckel\/Lutz Raphael: Begr\u00fc\u00dfung<\/p>\n<p>15.15-16.45h<br \/>\nJan Eckel: Einf\u00fchrung: Zur Historisierung des Globalisierungsdiskurses der j\u00fcngsten Vergangenheit<\/p>\n<p>Martin Deuerlein: Das Zeitalter der Interdependenz \u2013 Globalistische Gegenwartsdiagnosen vor der \u201eEntdeckung\u201c der Globalisierung<\/p>\n<p>Einf\u00fchrung in die Diskussion: Ariane Leendertz<\/p>\n<p>17.15-18.45h<br \/>\nOlaf Bach: Zur Zeitgeschichte der Globalisierungsrede bis in die sp\u00e4ten 1980er Jahre<\/p>\n<p>Wolfgang Kn\u00f6bl: After \u201eModernization\u201c: Der Globalisierungsbegriff als Platzhalter und Rettungsanker der Sozialwissenschaften<\/p>\n<p>Einf\u00fchrung in die Diskussion: Brigitta Bernet<\/p>\n<p>Samstag, 14.10.<br \/>\n9-10.30h<br \/>\nLutz Raphael: Vom Globalisierungsdiskurs zur Globalgeschichte? Politische und akademische Einfl\u00fcsse auf die Geschichtswissenschaft zwischen 1985 und 2008<\/p>\n<p>Andreas Wirsching: Der Nationalstaat vor der Globalisierung, oder: Wie ver\u00e4ndert die Globalisierung die Zeitgeschichtsschreibung des Nationalen?<\/p>\n<p>11-12.30h<br \/>\nJakob Tanner: Die \u201eFestung Schweiz\u201c im Zeichen der Globalisierung: Umbr\u00fcche und Kontinuit\u00e4ten am Ende des 20. Jahrhunderts<\/p>\n<p>Philipp Ther: Der Neoliberalismus als globale Ideologie und Motor der Globalisierung<\/p>\n<p>Einf\u00fchrung in die Diskussion: Christian Marx<\/p>\n<p>12.30-13h<br \/>\nAbschlie\u00dfende Diskussion<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kontakt<\/p>\n<p>Martin Deuerlein<\/p>\n<p>Universit\u00e4t T\u00fcbingen, Seminar f\u00fcr Zeitgeschichte<\/p>\n<p>martin.deuerlein@uni-tuebingen.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hsozkult.de\/event\/id\/termine-34765\">http:\/\/www.hsozkult.de\/event\/id\/termine-34765<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":6331,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2},"jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[3,9],"tags":[],"class_list":["post-6330","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-novosti","category-skupovi"],"acf":{"facebook_opis":""},"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/hsozkult.png?fit=1006%2C241&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack-related-posts":[{"id":54328,"url":"https:\/\/historiografija.hr\/?p=54328","url_meta":{"origin":6330,"position":0},"title":"Me\u0111unarodna konferencija \u201eArt in Society\u201c, Zagreb, 1. \u2013 4. 7. 2026.","author":"Branimir Jankovi\u0107","date":"26. lipnja 2026.","format":false,"excerpt":"Me\u0111unarodna konferencija \u201eArt in Society\u201c odr\u017eat \u0107e se od 1. do 4. srpnja 2026. godine na Filozofskom fakultetu Sveu\u010dili\u0161ta u Zagrebu. Skup okuplja stru\u010dnjake iz podru\u010dja povijesti umjetnosti, arhitekture, muzeologije i srodnih disciplina iz brojnih zemalja Europe i svijeta. Polaze\u0107i od shva\u0107anja umjetnosti kao aktivne i transformativne sile unutar dru\u0161tvenog\u2026","rel":"","context":"U &quot;Novosti&quot;","block_context":{"text":"Novosti","link":"https:\/\/historiografija.hr\/?cat=3"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/ArtinS_2026.jpg?fit=1191%2C839&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/ArtinS_2026.jpg?fit=1191%2C839&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/ArtinS_2026.jpg?fit=1191%2C839&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/ArtinS_2026.jpg?fit=1191%2C839&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/ArtinS_2026.jpg?fit=1191%2C839&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":53930,"url":"https:\/\/historiografija.hr\/?p=53930","url_meta":{"origin":6330,"position":1},"title":"Promocija knjige &#8220;Artists at War: Narratives, Visual Arts and the Siege of Sarajevo&#8221; u Sarajevu","author":"Branimir Jankovi\u0107","date":"8. lipnja 2026.","format":false,"excerpt":"Akademija likovnih umjetnosti Univerziteta u Sarajevu organizira promociju knjige Artists at War: Narratives, Visual Arts and the Siege of Sarajevo (Palgrave Macmillan, 2025) \u010dija je autorica Ewa Anna Kumelowski. Knjiga objedinjuje doktorsko istra\u017eivanje posve\u0107eno vizuelnim umjetnostima u periodu opsade Sarajeva (1992-1995). O knjizi \u0107e govoriti Xavier Bougarel, Ewa Anna Kumelowski,\u2026","rel":"","context":"U &quot;Novosti&quot;","block_context":{"text":"Novosti","link":"https:\/\/historiografija.hr\/?cat=3"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Artists.jpg?fit=864%2C507&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Artists.jpg?fit=864%2C507&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Artists.jpg?fit=864%2C507&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Artists.jpg?fit=864%2C507&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":54556,"url":"https:\/\/historiografija.hr\/?p=54556","url_meta":{"origin":6330,"position":2},"title":"Patrick Teichmann, &#8220;Die Nation als Familie. Die Konterrevolution im franz\u00f6sischen Roman um 1870&#8221;","author":"Branimir Jankovi\u0107","date":"10. srpnja 2026.","format":false,"excerpt":"Patrick Teichmann u knjizi \u201eDie Nation als Familie\u201c analizira na\u010dine na kojima se u djelima francuske knji\u017eevnosti koja su nastala oko 1870. godine tematizira kontrarevolucija iz 1790-ih, pri \u010demu se koristi povijesni narativ i obiteljska metaforika za promi\u0161ljanje politi\u010dke nestabilnosti i budu\u0107nosti francuske nacije. O knjizi: \u201eDie franz\u00f6sische Konterrevolution der\u2026","rel":"","context":"U &quot;Knjige&quot;","block_context":{"text":"Knjige","link":"https:\/\/historiografija.hr\/?cat=8"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Die-Nation-als-Familie-Buch-2.jpg?fit=800%2C545&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Die-Nation-als-Familie-Buch-2.jpg?fit=800%2C545&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Die-Nation-als-Familie-Buch-2.jpg?fit=800%2C545&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Die-Nation-als-Familie-Buch-2.jpg?fit=800%2C545&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":53203,"url":"https:\/\/historiografija.hr\/?p=53203","url_meta":{"origin":6330,"position":3},"title":"Odr\u017ean dan projekata Centra za teorijska istra\u017eivanja u humanistici","author":"Branimir Jankovi\u0107","date":"13. svibnja 2026.","format":false,"excerpt":"Dana 12. svibnja 2026. godine odr\u017eano je predstavljanje novih znanstvenih projekata Centra za teorijska istra\u017eivanja u humanistici. Rije\u010d je o osam novih projekata: dvama projektima financiranima sredstvima Hrvatske zaklade za znanost i \u0161est projekata financiranih sredstvima Nacionalnoga plana oporavka i otpornosti. Nakon uvodnih rije\u010di dekana Filozofskoga fakulteta u Zagrebu prof.\u2026","rel":"","context":"U &quot;Novosti&quot;","block_context":{"text":"Novosti","link":"https:\/\/historiografija.hr\/?cat=3"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DP3-1.jpeg?fit=1200%2C842&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DP3-1.jpeg?fit=1200%2C842&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DP3-1.jpeg?fit=1200%2C842&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DP3-1.jpeg?fit=1200%2C842&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DP3-1.jpeg?fit=1200%2C842&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":54286,"url":"https:\/\/historiografija.hr\/?p=54286","url_meta":{"origin":6330,"position":4},"title":"Znanstveno-stru\u010dni skup &#8220;Bleibur\u0161ka tragedija i poratne likvidacije 1945.&#8221; u Vukovaru","author":"Branimir Jankovi\u0107","date":"24. lipnja 2026.","format":false,"excerpt":"Veleu\u010dili\u0161te Lavoslav Ru\u017ei\u010dka u Vukovaru i Centar za istra\u017eivanje hrvatskog iseljeni\u0161tva, u suradnji s Po\u010dasnim bleibur\u0161kim vodom, organiziraju znanstveno-stru\u010dni skup \u201eBleibur\u0161ka tragedija i poratne likvidacije 1945.\u201c, koji \u0107e se odr\u017eati u petak, 26. lipnja 2026. godine, od 14 do 17 sati u Kongresnoj dvorani Veleu\u010dili\u0161ta Lavoslav Ru\u017ei\u010dka u Vukovaru. Skup\u2026","rel":"","context":"U &quot;Novosti&quot;","block_context":{"text":"Novosti","link":"https:\/\/historiografija.hr\/?cat=3"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Program-Vukovar.png?fit=1200%2C805&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Program-Vukovar.png?fit=1200%2C805&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Program-Vukovar.png?fit=1200%2C805&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Program-Vukovar.png?fit=1200%2C805&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Program-Vukovar.png?fit=1200%2C805&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":53659,"url":"https:\/\/historiografija.hr\/?p=53659","url_meta":{"origin":6330,"position":5},"title":"Predstavljanje 20. broja \u010dasopisa &#8220;Pro tempore&#8221;","author":"Filip \u0160imunjak","date":"4. lipnja 2026.","format":false,"excerpt":"Redakcija \u010dasopisa studenata povijesti \"Pro tempore\" poziva na predstavljanje njegovoga 20. broja. Predstavljanje \u0107e se odr\u017eati u \u010detvrtak 11. lipnja 2026. godine, s po\u010detkom u 17 sati, u Vije\u0107nici Filozofskog fakulteta Sveu\u010dili\u0161ta u Zagrebu (Ivana Lu\u010di\u0107a 3, Zagreb). Novi broj \u010dasopisa posve\u0107en je temi Mitovi i narativi. Osim glavne urednice\u2026","rel":"","context":"U &quot;Novosti&quot;","block_context":{"text":"Novosti","link":"https:\/\/historiografija.hr\/?cat=3"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Pro-tempore-20-pozivnica-scaled.png?fit=1200%2C507&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Pro-tempore-20-pozivnica-scaled.png?fit=1200%2C507&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Pro-tempore-20-pozivnica-scaled.png?fit=1200%2C507&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Pro-tempore-20-pozivnica-scaled.png?fit=1200%2C507&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Pro-tempore-20-pozivnica-scaled.png?fit=1200%2C507&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/historiografija.hr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6330","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/historiografija.hr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/historiografija.hr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/historiografija.hr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/historiografija.hr\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6330"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/historiografija.hr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6330\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6332,"href":"https:\/\/historiografija.hr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6330\/revisions\/6332"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/historiografija.hr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6331"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/historiografija.hr\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6330"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/historiografija.hr\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6330"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/historiografija.hr\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6330"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}