{"id":11596,"date":"2018-10-11T08:39:56","date_gmt":"2018-10-11T08:39:56","guid":{"rendered":"http:\/\/historiografija.hr\/?p=11596"},"modified":"2018-10-11T08:39:56","modified_gmt":"2018-10-11T08:39:56","slug":"resolution-des-verbandes-der-historiker-und-historikerinnen-deutschlands-zu-gegenwartigen-gefahrdungen-der-demokratie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/historiografija.hr\/?p=11596","title":{"rendered":"Resolution des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands zu gegenw\u00e4rtigen Gef\u00e4hrdungen der Demokratie"},"content":{"rendered":"<p>Udru\u017eenje povjesni\u010dara i povjesni\u010darki Njema\u010dke objavilo je rezoluciju o trenutnim ugro\u017eavanjima demokracije. Kao povjesni\u010darke i povjesni\u010dari dr\u017ee svojom obavezom upozoravati na napade na demokratske institucije u Njema\u010dkoj i brojnim drugim zemljama koji prijete temeljima politi\u010dkog poretka. Smatraju da je zadatak povijesne znanosti da analizom povijesnog razvoja pridonosi boljem razumijevanju sada\u0161njih problema i slo\u017eenosti njihovih uzroka. Protive se kori\u0161tenju diskriminiraju\u0107ih pojmova u politi\u010dkim debatama, poput \u201eizdajice naroda\u201c za politi\u010dare ili \u201ela\u017eljivog tiska\u201c za medije, \u0161to je preuzimanje antidemokratskog jezika iz me\u0111uratnog razdoblja. Nagla\u0161avaju da su brojni povijesni primjeri kobnog u\u010dinka upotrebe takvih pojmova za sve koji su ozna\u010davani \u201eDrugima\u201c zbog religijskih, etni\u010dkih i rodnih razloga te seksualne orijentacije. Posebno kritiziraju pozivanje na tobo\u017enju \u201evolju naroda\u201c. Zagovaraju tako\u0111er zajedni\u010dko europsko nasuprot jednostranom nacionalisti\u010dkom djelovanju i preuzimanje zajedni\u010dke odgovornosti za posljedice europske politike u svijetu, ne samo u vidu kolonijalizma. Podsje\u0107aju da su migracije povijesna konstanta i pozivaju na humano i pravedno postupanje prema migrantima, bez njihove diskriminacije. Va\u017enim dr\u017ee i kriti\u010dko suo\u010davanje s pro\u0161lo\u0161\u0107u i protivljenje politi\u010dkoj zloupotrebi povijesti.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Resolution des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands zu gegenw\u00e4rtigen Gef\u00e4hrdungen der Demokratie<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u2013 Verabschiedet von der Mitgliederversammlung am 27. Sept. 2018 in M\u00fcnster \u2013<\/strong><\/p>\n<p>In Deutschland wie in zahlreichen anderen L\u00e4ndern bedrohen derzeit ma\u00dflose Angriffe auf die demokratischen Institutionen die Grundlagen der politischen Ordnung. Als Historikerinnen und Historiker halten wir es f\u00fcr unsere Pflicht, vor diesen Gef\u00e4hrdungen zu warnen. Streit ist essentiell in einer pluralistischen Gesellschaft, aber er muss bestimmten Regeln folgen, wenn er nicht die Demokratie selbst untergraben soll.<\/p>\n<p>Geschichtswissenschaft hat die Aufgabe, durch die Analyse historischer Entwicklungen auch zur besseren Wahrnehmung von Gegenwartsproblemen beizutragen und die Komplexit\u00e4t ihrer Ursachen herauszuarbeiten. Angesichts einer zunehmend von demoskopischen Stimmungsbildern und einer immer schnelllebigeren Mediendynamik getriebenen Politik m\u00f6chten wir betonen, dass nur ein Denken in l\u00e4ngeren Zeitr\u00e4umen die Zukunftsf\u00e4higkeit unseres politischen Systems auf Dauer gew\u00e4hrleisten kann.<\/p>\n<p>Die folgenden Grundhaltungen des demokratischen Miteinanders in Politik und Gesellschaft halten wir deshalb f\u00fcr unverzichtbar:<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr eine historisch sensible Sprache, gegen diskriminierende Begriffe <\/strong><\/p>\n<p>Zur politischen Diskussion in der Demokratie geh\u00f6rt eine pr\u00e4gnante Sprache, die die eigene Position auf den Punkt bringt, anderen aber den grunds\u00e4tzlichen Respekt nicht versagt. Heutige Beschimpfungen von Politikern als \u201eVolksverr\u00e4ter\u201c oder der Medien als \u201eL\u00fcgenpresse\u201c nehmen die antidemokratische Sprache der Zwischenkriegszeit wieder auf. Zahlreiche historische Beispiele gibt es auch f\u00fcr die verh\u00e4ngnisvolle Wirkung abwertender Begriffe zur Ausgrenzung vermeintlich \u201eAnderer\u201c aufgrund ihrer Religion, ihrer ethnischen Herkunft, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr parlamentarische Demokratie und pluralistische Streitkultur, gegen Populismus<\/strong><\/p>\n<p>Politische Willensbildung in pluralistischen Demokratien vollzieht sich in \u00f6ffentlichen Debatten, in denen die Vielfalt politischer Meinungen und sozialer Interessen zum Ausdruck kommt. Ein einheitlicher Volkswille, den dazu Berufene erfassen k\u00f6nnen, ist dagegen eine Fiktion, die vor allem dem Zweck dient, sich im politischen Meinungskampf unangreifbar zu machen. In der Weimarer Republik ebnete die Idee des \u201eVolkswillens\u201c einer Bewegung den Weg zur Macht, deren \u201eF\u00fchrer\u201c sich als dessen Verk\u00f6rperung verstand.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr ein gemeinsam handelndes Europa, gegen nationalistische Alleing\u00e4nge<\/strong><\/p>\n<p>Angesichts der zahlreichen gewaltsam ausgetragenen innereurop\u00e4ischen Konflikte der Vergangenheit ist die europ\u00e4ische Einigung im Zeichen von pluralistischer Demokratie und unantastbaren Menschenrechten eine der wichtigsten Errungenschaften des 20. Jahrhunderts. Auch wenn die Legitimit\u00e4t unterschiedlicher nationaler Interessen au\u00dfer Frage steht, gef\u00e4hrden nationalistische Alleing\u00e4nge diese historische Leistung. Ausschlie\u00dflich nationale Probleml\u00f6sungsstrategien k\u00f6nnen den politischen, humanit\u00e4ren, \u00f6kologischen und \u00f6konomischen Herausforderungen einer globalisierten Gegenwart nicht angemessen begegnen. Nicht zuletzt im Lichte der kolonialen Gewalt, die Europ\u00e4er in anderen Teilen der Welt ausge\u00fcbt haben, gilt es, der gemeinsamen Verantwortung f\u00fcr die Folgen unserer Politik im au\u00dfereurop\u00e4ischen Raum gerecht zu werden.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr Humanit\u00e4t und Recht, gegen die Diskriminierung von Migranten <\/strong><\/p>\n<p>Migration ist eine historische Konstante. Ungeachtet aller mit ihr verbundenen Probleme hat sie die beteiligten Gesellschaften insgesamt bereichert \u2013 auch die deutsche. Deshalb ist auf eine aktive, von Pragmatismus getragene Migrations- und Integrationspolitik hinzuarbeiten, die sowohl die Menschenrechte als auch das V\u00f6lkerrecht respektiert. Es gilt, das durch die Verfassung garantierte Recht auf politisches Asyl sowie die Pflicht zur Hilfeleistung in humanit\u00e4ren Krisensituationen so anzuwenden, wie es Deutschland nicht nur aufgrund seiner \u00f6konomischen Potenz, sondern auch aus historischen Gr\u00fcnden zukommt.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr eine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, gegen den politischen Missbrauch von Geschichte<\/strong><\/p>\n<p>Die Bundesrepublik Deutschland ist heute eine stabile Demokratie. Dazu beigetragen hat auch, dass die Deutschen nach anfangs erheblichen Widerst\u00e4nden inzwischen mehrheitlich selbstkritisch und reflektiert mit der Geschichte des Nationalsozialismus umgehen. Diesem Prozess hat sich auch unser eigenes Fach erst sp\u00e4t ge\u00f6ffnet. In jedem Fall setzt ein verantwortungsvoller Umgang mit der Vergangenheit die Befunde einer auch zur Selbstkritik bereiten Geschichtswissenschaft voraus, die von politischer Einflussnahme prinzipiell unabh\u00e4ngig ist. Ihre Erkenntnisse beruhen auf quellenbasierter Forschung und stellen sich der kritischen Diskussion. Nur so ist es m\u00f6glich, die historischen Bedingungen unserer Demokratie auch zuk\u00fcnftig im Bewusstsein zu halten und gegen \u201ealternative Fakten\u201c zu verteidigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.historikerverband.de\/verband\/stellungnahmen\/resolution-zu-gegenwaertigen-gefaehrdungen-der-demokratie.html\">https:\/\/www.historikerverband.de\/verband\/stellungnahmen\/resolution-zu-gegenwaertigen-gefaehrdungen-der-demokratie.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":11597,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[3,17],"tags":[],"class_list":["post-11596","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-novosti","category-rasprave"],"acf":{"facebook_opis":""},"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/historiografija.hr\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Verband_der_Historiker_und_Historikerinnen_Deutschlands_Logo.png?fit=1200%2C866&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack-related-posts":[{"id":52528,"url":"https:\/\/historiografija.hr\/?p=52528","url_meta":{"origin":11596,"position":0},"title":"[Promocija knjige] Banja Luka u ratu: Etnopolitika i svakodnevica (1990\u20131995) (ActiveLab, YugoLab)","author":"Branimir Jankovi\u0107","date":"17. travnja 2026.","format":false,"excerpt":"Institut za filozofiju i dru\u0161tvenu teoriju i O\u0161tra Nula organizuju promociju knjige Banja Luka u ratu: Etnopolitika i svakodnevica (1990\u20131995) autorke Armine Galija\u0161, koja \u0107e se odr\u017eati 20. aprila 2026. u 12.00 sati u prostorijama Instituta (Kraljice Natalije 45, Beograd). 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